Ach­tung bei Auf­rech­nung von Leis­tungen bei Hartz IV bzw. SGB II

Wurden Leis­tungen in fal­scher Höhe über­wiesen und ändert sich bei­spiels­weise auf­grund eines gestie­genen Ein­kom­mens der Leis­tungs­be­trag, so for­dert das Job­center die Leis­tungen übli­cher­weise zurück. Nicht selten wird in diesen Fällen, wie auch in Fällen der dar­le­hens­weisen Gewäh­rung von ein­ma­ligen Bedarfen für Kau­tion und sons­tige Son­der­be­darfe, eine Auf­rech­nung mit den lau­fenden Leis­tungen ver­ein­bart. Diese Auf­rech­nung ist durchaus kri­tisch zu sehen, da es sich dabei um eine Ermes­sens­leis­tung han­delt, wobei die Job­center dieses Ermessen in den sel­tensten Fällen aus­üben.

Oft­mals sind daher die Bescheide zur Auf­rech­nung in Höhe von 10 % oder auch 30 % der Regel­leis­tung rechts­widrig und können erfolg­reich ange­griffen werden.

Für eine kon­krete Bera­tung in Ihrem Fall wenden Sie sich gern für einen Bespre­chungs­termin an die Kanzlei. (0331/5824475)